Lesen macht stark

In Zwickau haben sich 4 Akteure zusammengeschlossen, um gemeinsam bildungsbenachteiligte Kinder an Berufe heranzuführen.  Auf Initiative des  Mütterzentrums Zwickau wurde das Ziel fokussiert, in drei Ferienmaßnahmen Kindern Berufe vorzustellen. Berufstätige werden zu Lesungen über ihre Berufe eingeladen und anschließend erstellen die  Kinder Fotostorys über die  Besichtigung verschiedener Betriebsstätten (z.B. Feuerwehr). Abschließendreflektieren sie die Erlebnisse medial und arbeiten Fotodokumentationen aus.

Die Maßnahmen werden außerschulisch in den Ferien durchgeführt. Erreicht werden Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien, deren berufliche Orientierung wir unterstützen und ihnen ein möglichst umfassendes und realistisches Bild verschiedener Berufe vermitteln wollen. Gleichzeitig kann die Hemmschwelle zur nahe gelegenen Stadtbibliothek Zwickau abgebaut werden. Die Kinder sollen diese als einen Ort wahrnehmen, wo es Spaß macht, Neues kennenzulernen. Außerdem kann ein strukturierter und lösungsorientierter Umgang mit neuen Medien geübt werden (Smartphone, Tablet-PC). Das Ergebnis der Maßnahme soll eine gemeinschaftlich von den Kindern entworfene Fotogeschichte zu einem von ihnen gewählten Berufsbild sein, die in der Bibliothek ausgestellt werden kann.
Ehrenamtliche des „Förderstudio Literatur Zwickau“ e.V. unterstützen die Kinder mit einer zum Berufsbild passenden Kurzgeschichte. Anschließend interviewen die Kinder einen Gast, der aus seinem beruflichen Alltag erzählt. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen entwerfen sie das Skript für eine Fotostory zum Beruf. Nach einer Übung der Arbeit mit Tablett-PCs entsteht auf einer Exkursion zusammen mit einem Fotografen eine Fotogeschichte. Über die Gestaltung einer Ausstellung an einem öffentlichen Ort erhalten sie Anerkennung. Begleitet wird das Projekt durch das Mütterzentrum/Mehrgenerationenhaus von SOS-Kinderdorf Zwickau.

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