„fit for the future – Power of Community“

Interkultureller Jugendaustausch zum Thema “Gemeinschaft in Zwickau“

Projektfinanzierung: Förderung durch Jugend in Aktion und Eigenmittel
Teilnehmerländer: Deutschland, Rumänien, Lettland, Türkei
Austausch: 13.07.-21.07.2013, inkl. An- und Abreisetag

Die diesjährige internationale Jugendbegegnung „fit for the future“ stand unter dem Thema „Power of Community“. Insgesamt 17 junge Leute aus der Türkei, Lettland, Rumänien und Zwickau trafen sich im Freizeitheim Lutherhöhe in Reihnsdorf (Zwickau), um in einen Dialog zu treten, wie es jungen Menschen gelingen kann, die Kraft der Gemeinschaft für sich und ihre Heimatländer zu nutzen. Ziel war es, ihnen die Möglichkeit zu geben, mehr Bewusstsein für sich sowie anderen Kulturen und Gemeinschaften zu finden. Dabei sollten sie sich ihrer persönlichen Stärke bewusst werden und gemeinsam in einer internationalen Gruppe, Ideen für eine zukunftsfähige Gesellschaft entwickeln. Die Kreativität und Initiative der Teilnehmer wurde methodisch mit dem Ansatz „Art of Hosting“ („Die Kunst, Gastgeber für gute Gespräche zu sein“) gefördert. Es ist eine Haltung die im täglichen Tun geübt und weiter entwickelt werden kann. Mit ihrer breiten Palette von partizipativen Methoden steht sie für kollektive Intelligenz, Zusammenarbeit und Selbstorganisation und eignet sich für Gruppenprozesse auf Augenhöhe.

Mit dieser Methode wurde den Teilnehmern ein Rahmen geboten, in dem Sie aufgefordert waren, das Thema „Community“ in seinen vielfältigen Facetten zu beleuchten und gemeinsam in angeleiteten Prozessen & Übungen, Ideen zu entwickeln und Fragen zu beantworten, die auf das Zusammenleben und die Gestaltung von Gemeinschaft abzielen.

Ein sehr tiefgreifender und emotionaler Moment war der Workshop „positive und negative Vorurteile zu anderen Nationen“,  wobei vor allem die negativen Vorurteile zu bestimmten Ländern sowie die immer noch starke Verankerung des Themas in unserer Gesellschaft sichtbar wurden. Eine schwierige Situation die einen starken Reflektionsprozess zur Aufarbeitung für unsere Teilnehmer sowie Trainer verlangte.
Dabei erreichte dies bei unseren Teilnehmern ein stärkeres Bewusstsein für andere Kulturen und ein wirksames Zusammenwachsen der Gruppe.

Am Ende der Projektwoche wurde mit der Auswertung der Evaluierung deutlich, dass die Teilnehmer neue Motivation und Energie gewonnen und sich persönlich weiterentwickelt hatten. Am Ende stehen sie offener gegenüber der Gesellschaft und bringen sich dort ein, wo sie ihre Interessen und Problemlösungen sehen. Für Mechthild Aßmann, Leiterin des Projektes, die zum 4. Mal das internationale Jugendtreffen in Zwickau organisierte, aber auch für die Trainer des Projektes u. a. Franz Knoppe und Nina Nisar, war es eine sehr positive Rückmeldung und die Bestätigung des Gelingens dieses Projektes.

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